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Irgendwie bin ich doch etwas hin und her gerissen: Soll ich mich freuen, dass es wohl nicht am falschen Angebot von Senioren-Lernen-Online (SLO) liegt, wenn sich nur ein kleiner Teil der älteren Erwachsenen dafür begeistern kann? Oder soll ich darüber traurig sein, dass die vielen neuen Möglichkeiten des Internets (z.B. Weblogs, Bilder/Video-Portale, soziale Netzwerke) noch deutlich weniger genutzt werden als klassischen Formen (z.B. E-Mail, Foren und Newsletter)?

Ich habe mir gerade die ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 etwas genauer angesehen und entdeckt, dass es mit dem Mitmachen nicht so weit her ist:

  • So rufen 51 Prozent der Onliner beispielsweise Inhalte auf Videoportalen ab, bereitgestellt werden diese aber von gerade einmal 3 Prozent.
  • So bedeutet dieser Mitmachgedanke des Web 2.0 auch, Artikel für Wikipedia zu schreiben, was nur 3 Prozent der Onliner tun, oder in einem Weblog Beiträge zu verfassen oder diese zu kommentieren, was nur von 2 Prozent wahrgenommen wird.
  • Web 2.0 bedeutet auch, Fotos ins Netz zu stellen, mit Schlagworten zu versehen und zu bewerten, was immerhin bereits 7 Prozent der Onliner tun.
  • Diese wirklich bescheidenen Anfänge werden nur von den Communitys übertroffen, denn diese werden wohl bereits von 18 Prozent der Onliner regelmäßig genutzt.

Dann habe ich noch die Altersstruktur betrachtet und entdeckt, dass wir, die Macher von SLO und unsere Nutzer, wohl zu den "Exoten" gehören. Denn beim Mitmachen sind die über 60jährigen die Ausnahme, wie folgende Zahlen zeigen:

  • Während erfreuliche 81 Prozent E-Mails senden oder empfangen, nutzen nur 4 Prozent Gesprächsforen und nur 5 Prozent kommunizieren über ICQ, MSN oder Skype.
  • Während noch 31 Prozent Wikipedia mindestens passiv nutzen (also keine eigenen Beiträge schreiben), nutzen nur jeweils 1 Prozent solche Dinge wie Weblogs, Sammlungen von Lesezeichen und Communitys.

Ja, was soll man dazu dann noch sagen? 84 Prozent der über 60jährigen haben noch nie von Weblogs gehört! Mir wird damit jedenfalls klar, dass die große Mehrheit meiner Leser (bei Blogger rund 1000, bei Wordpress rund 2000 im Monat) wohl sehr jung sind. Darüber freue ich mich dann wieder und bedanke mich.

Es ist schon erstaunlich, was alles online - also ohne spezielle auf dem eigenen Computer installierte Programme - möglich ist. Gestern habe ich bei Jörg Schieb das Angebot von Rsizr.com entdeckt und gleich erprobt. Statt vieler Worte hier mein Beispiel "Haus weg machen".

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht
HoSi

hosi-microblog

Nachdem ich jetzt diese einfache Möglichkeit zum Bloggen bei Posterous entdeckt habe, werde ich mich hier wohl etwas “dünner” machen. Wer will, darf gern hier HoSi´s Microblog lesen! So ein “echtes” Weblog ist für mich immer noch die Aufforderung, etwas ausführlicher zu berichten. Das Microbloggen bringt dafür m.E. folgende Vorteile:

  • Bilder
    Kein Nachdenken über die Größe der Bilder und bei mehreren Bildern keine Frage nach der Anordnung. Posterous verkleinert immer auf die Spaltenbreite und legt für mehrere Bilder automatisch Thumbnails an. Das ist zwar keine Diaschau, aber immerhin ;=).
  • Präsentationen
    Kein umständliches Umwandeln in PDF-Dateien, kein individuelles Hochladen nach Scribd, keine Fragen nach dem Code zum Einbinden. Das macht Posterous alles automatisch.
  • Audios
    Kein vorheriges Hochladen bei einem Podcast-Provider, kein Nachdenken, ob das Audio direkt im Weblog abgespielt werden kann. Bei Posterous geht das alles automatisch! Und wenn man dann in iTunes nur diese Audios als Podcast abonnieren möchte, geht das auch automatisch über den RSS-Feed!
  • Videos
    Kein Umwandeln in ein anderes Dateiformat, kein vorheriges Hochladen bei Youtube. Seit heute früh geht das bei Posterous alles automatisch!
  • Editor
    Kein Umdenken auf einen anderen Editor, wenn man mehrere Weblog-Provider nutzt, kein spezielles Programm, wie Live Writer, das ich gerade jetzt nutze. Bei Posterous genügt das von der E-Mail bekannte Programm - wenn man Formatieren möchte im HTML-Modus! Präsentationen, Bilder, Audios und Videos werden einfach als Anhang mit versandt!

Das wird wohl dazu führen, dass ich mich hier ….., aber hatte ich das nicht bereit oben geschrieben? Wenn ich da nur nicht irgend einen Haken übersehen habe, denkt
HoSi

 answer-com-browser.png.scaled.500

Sicher geht es auch manchem anderen aus meiner Generation ähnlich: Wir kennen uns so leidlich in der englischen Sprache aus und müssen immer wieder einmal fehlende Vokabeln nachschlagen. Besonders beim Surfen im Internet kommt man in diese Situation, denn oft sind interessante Informationen leider nicht in unserer Muttersprache vorhanden.

Da hilft dann nur "immer fleißig üben" und eine Ergänzung für den Webbrowser installieren! Seit einigen Wochen mache ich gute Erfahrungen mit Answers.com. Ich habe mir dieses 1-Click-Tool in die von mir genutzten Browser installiert (einfach auf der Seite auf  "Add now" klicken und ggf. Installation zulassen) und nutze sie so:

Ein mir unbekanntes Wort markiere ich, dann drücke ich die Alt-Taste und die linke Maustaste und erhalte in einem kleinen Fenster die Übersetzung (siehe Bild unten). Vorher habe ich über >Read more und >Personalize (ganz oben rechts, leider sehr klein!) nur >Translation und die Sprache >Deutsch ausgewählt!

answer-beispiel

Mir scheint, das ist eine interessante Lösung, die zum Ausprobieren reizen sollte, denkt
HoSi

posterous-header 

Das Logo von Posterous ist klein und bescheiden, doch das, was dieses Microblogging-Angebot zu bieten hat, ist schon um einiges größer! Doch der Reihe nach, hier meine ersten Erfahrungen mit dem Blogger "zwischen Twitter und Tumblr":

  • Posten per E-Mail
    Das Besondere ist wohl, dass schon das Registrieren ganz einfach per Mail an post@posterout.com erfolgen kann. Der zunächst festgelegte Name (=URL) kann später noch geändert werden. Alle weiteren Nachrichten können dann vom bekannten Mailprogramm versandt werden, z.B. von Outlook oder Thunderbird, und natürlich auch vom Account per Webbrowser, z.B. bei Googlemail. Man sollte den Titel als Betreff eintragen, den Text wie gewohnt schreiben und ggf. Dateien als Mail-Anhänge beifügen.
  • Viele Dateitypen
    Die meisten Dateien werden ganz vorzüglich eingebunden. So werden folgende Formate akzeptiert: DOC (Text), PPT und PDF (Präsentationen), JPG und GIF und PNG (Bilder), MP3 (Audios). Videos (AVI, MP4, MOV, MPG) sollten vorher bei YouTube hochgeladen werden. Danach genügt es die Adresse (=URL) in das Textfeld der Mail zu kopieren, was dann zum automatischen einfügen des Videoplayers führt.
  • Automatisches Weiterleiten
    Interessant ist auch das "Autopost to Everywhere" genannte Weiterleiten, mit dem alle neuen Post z.B. bei Twitter gemeldet oder alle Bilder bei Flickr hochgeladen werden können.
  • Abonnieren anderer Blogs
    Über "Subscription" lassen sich andere Posterout-Blog abonniert werden. Versuchen Sie es doch einmal mit dem von mir gerade eingerichteten HoSi-Kurse-Blog. Ich habe dort im Laufe des Tages viele Möglichkeiten ausprobiert.

Dieses Microblogging ist nicht nur für "Schreibmuffel" interessant, denkt
HoSi

logo

Da laufen mir doch immer wieder Menschen über den Weg, die - auch im sogenannten Ruhestand - keine Zeit zum Bloggen haben. Dann gibt es da noch die Gruppe der Menschen, die "eigentlich gar nicht schreiben können".

Auch "Sie kann geholfen werden", nämlich mit Tumblr. Dieses Angebot zur Einrichtung von Weblogs kommt zwar etwas sparsam - und leider nur englischsprachig - daher, bietet aber doch mehrere vorbereitete Möglichkeiten. Ich zähle sie hier einfach einmal kurz auf:

  • Text
    Wie nicht anders zu erwarten, gibt es die Möglichkeit über einen kleinen Editor Texte zu schreiben und etwas zu formatieren, z.B. kann man Überschriften fett  machen, aber auch Aufzählungen sind vorgesehen.
  • Photo (=Bilder)
    Bild-Dateien im JPG-, GIF- und PNG-Format und bis 10 MB groß lassen sich vom eigenen Computer hochladen und mit Caption (=Bildunterschrift) versehen.
  • Quote (=Notiz)
    Auch kleine Notizen können leicht über den unter "Text" genannten kleinen Editor geschrieben und veröffentlicht werden.
  • Link (=Verknüpfung)
    Wenn man beim Surfen auf eine interessante Website stößt, kann man die Adresse sehr schnell als Link-Post (=Link-Nachricht) versenden.
  • Chat
    Wem es dann Spaß macht, der darf auch das Protokoll eines Textchats veröffentlichen.
  • Audio
    Sogar täglich eine Audio-Datei im MP3-Format und bis zu 10 MB groß kann hochgeladen und dann über einen eingebauten Player komfortabel innerhalb des Blogs abgespielt werden.
  • Videos
    Schließlich lassen sich Videos, die an anderer Stelle im Netz veröffentlicht wurden, über die URL oder einen Embed-Code einbinden.

Das ist insgesamt ein interessantes Angebot - hier mein Muster-Blog - und sollte zum Ausprobieren reizen, denkt
HoSi

jing-test

Ja, das scheint jetzt wirklich die Lösung für die schnelle Aufnahme des eigenen Bildschirms zu sein. Das obige Bild zeigt so ein Beispiel, das ich in weniger als 1 Minute angefertigt und hier eingefügt habe. Wie das geht?

Die Firma TechSmith bietet mit Jing ein kleines Programm an, das man downloaden und auf dem Computer installieren kann. Nach dem Registrieren (muss wohl leider so sein ;=((, doch dafür ist es kostenlos) erscheint oben in der Mitte des Bilschirms eine halbe kleine Sonne und/oder rechts in der Taskleiste ein Jing-Symbol, hinter der sich die Navigation verbirgt.

Von diesem Navigations-Menü aus startet man über "Capture" die Aufnahme, wählt den Bereich aus, wählt "Image", kann Pfeile, Rahmen oder Text einfügen und kann das Ergebnis dann vielfach verwenden, z.B. auf dem Computer speichern.

Mit dem Bild klappt das schon mal toll, und da das auch als Video klappen soll, gibt es sicher etwas zum Ausprobieren, denkt
HoSi

P.S. Der Vollständigkeit halber sollte ich wohl nach sagen, das Jing die vorherige Installation von Microsoft Framework .Net 3 oder höher und Flashplayer 6 benötigt. Ich muss das wohl bereits früher einmal installiert haben.

Vor einigen Monaten habe ich hier bereits einmal beschrieben, wie ich mich Schritt für Schritt, weg vom komplett mit Programmen ausgestatteten Computer, hin ins Internet bewege. Die Angebote von Google machen es möglich: E-Mail und Kalender ohne Outlook, Texte, Tabellen und Präsentationen ohne irgend ein Office-Paket. Dazu kostenlosen (fast) unbegrenzten Speicherplatz.

Der Vorteil dieser Lösung liegt auf der Hand: Ich spare mir neben der Kosten für die Software auch die große Festplatte auf dem Computer. Und: Ich kann von jedem Internet-Zugang auf meine Daten zugreifen!

Natürlich fallen auch die Nachteile dieses neuen Internets ins Auge: Ich mache mich von großen Anbietern, z.B. Google, abhängig? (Fragt sich was dabei anders ist, denn bisher bin ich wohl von Microsoft abhängig!?). Was ist, wenn es nicht mit dem Internet klappt? (Sicher, aber in den nächsten Jahren wird wohl der DSL-Zugang so präsent sein, wie die Stromversorgung). Wie ist es mit dem Schutz meiner Daten gegen unberechtigte Nutzung bestellt? (Ja, das macht mir auch die meisten Sorgen).

Wenn ich jetzt diesen Beitrag in der aktuellen ZEIT lese, erleben wir hier aber gerade die Vorboten einer Revolution im Netz und sollten uns wohl um die Nachteile keine großen Gedanken machen, sondern lieber versuchen, den Anschluss nicht zu verpassen.

Also packen wir es an, denkt
HoSi

kwout-firefox

Vor einigen Monaten habe ich - in diesem Beitrag - bereits einmal über diese einfache Möglichkeit zum schnellen Anfertigen von Screenshots von Internetseiten geschrieben. Jetzt werde ich durch eine Nachfrage an diese Nachricht erinnert und finde gerade ein Add-On für den Firefox-Browser, mit dem sich die Handhabung von Kwout doch sehr vereinfacht.

Die Freunde des Firefox hier eine Hilfe (englisch). Dazu ein paar Hinweise:

  • Nach der Installation befindet sich in der rechten unteren Ecke des Firefox-Fensters ein kleines Kwout-Symbol.
  • Möchte man beim Surfen jetzt einen Screenshot machen, klickt man das Symbol und zieht ein Rechteck in der gewünschten Größe auf und bestätigt in einem extra Fenster mit “Cut out”.
  • In einem weiteren Fenster kann man dann nachjustieren, uploaden (und dann den Screenshot weiter bearbeiten) oder auf den eigenen Computer speichern (was mir am sympatischten ist).

Wer oft im Internet surft und dabei schnell Kopien vom Bildschirm benötigt, sollte das alles einmal ausprobieren, denkt
HoSi

Geht es ihnen auch so, dass Sie mit der Zeit mehrere Blogs eingerichtet haben? Bei mir ist es das EINE offizielle, in dem ich meine Erfahrungen mit anderen teilen möchte, das ZWEITE ganz private mit den Ereignissen der Familie, und dann das DRITTE, in dem ich in aller Ruhe Neuerungen testen kann.

Spätestens dann, wenn man auch noch mehrere Anbieter, z.B. Blogger und Wordpress nutzt, kommt schon der Wunsch nach einem einheitlichen Editor auf. Seit dem vergangen Herbst bietet jetzt Microsoft mit dem Windows Live Writer so einen “Standard-Editor”, den ich mit diesem Beitrag kurz testen möchte. Dazu werde ich diesen Beitrag einmal bei Blogger und dann auch bei Wordpress veröffentliche.

Links, z.B. auf Senioren-Lernen-Online, lassen sich sehr leicht auch so einfügen, dass sie in einem neuen Fenster geöffnet werden.

CIMG0675

Obiges Bild habe ich in Live Writer zentriert, auf 320×240 Pixel eingestellt und dort mit einem Schlagschatten versehen. Den Link auf das Quellbild konnte ich sehr leicht abschalten.

Obiges Youtube-Video habe ich über dem Embed-Code eingebunden und dann zentriert (was bei Edublogs allerdings eine Nacharbeit erforderlich macht) .

Wenn das in allen Blogs gut zu sehen ist, sollte das doch zum Ausprobieren reizen, denkt
HoSi

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